Thank you Sherry for showing us your beautiful Salamander lapbook!
…Eine inspirierende Projektarbeit von Sherry und Sohn…

Und am Morgen stand ein Karton-Uhu auf dem Tisch. Ob er sich selbst gebastelt hat? Papier, Schere und Kleber lagen noch da, und sofort griffen einige Hände danach. Denkt euch, ich habe nicht einen einzigen Satz gesagt (etwa: Wer hat Lust einen Uhu zu basteln?). Nein, den Uhu hinzustellen und die Dinge, die man benötigt, um einen zu basteln, hat vollkommen genügt: er blieb nicht lange allein…

E questo gufo da dove salta fuori? Ce lo siamo trovati sul tavolo. Carta, forbici e colla erano ancora lí. Comunque non é rimasto solo a lungo… Immaginatevi che non ho detto una sola parola tipo “Avete voglia di fare un gufo?” – nulla, mettere lí il gufo e le cose per farne uno é giá tutto un programma…

Innen hat der Uhu eine geheimnisvolle Papierrolle mit einem kleinen Gruß.
All’interno il gufo ha un piccolo rotolo di carte con un messaggio.



Im Märchen heißt es, Rotkäppchen wollte seiner Großmutter Kuchen und Wein bringen.
La favola narra che Cappuccetto Rosso stava portando torta e vino alla nonna.

Neue historische Untersuchungen weisen aber darauf hin, dass es sich nicht um Kuchen und Wein handelte, sondern um Rotweinkuchen.
Ma recenti studi scientifici rivelano che non si é trattato di torta e vino, ma di torta di vino rosso.

Tatsächlich ist dieser Kuchen von allen heiß geliebt: von Großmüttern wie Kindern, Jägern und Wölfen
Infatti questo dolce é apprezzato da tutte le generazioni, nonne e bambini, cacciatori e lupi.

Man vermischt einfach alle Zutaten (die Zimmertemperatur haben müssen) nach und nach gut mit dem Rührgerät und backt das Ganze bei 180 Grad auf dem Backblech etwa eine halbe Stunde.
Semplicemente si mescola bene una cosa dopo l’altra (tutto deve essere a temperatura ambiente) e si mette nel forno a 180 gradi per circa mezz’ora.
Butter 250 g burro
Eier 4 uova
Zucker 250 g zucchero
Kakaopulver 1 EL *** 1 cucchiaio di polvere di cioccolata
Zimt 1 TL *** 1 cucchiaino di cannella
Vanillezucker 1 Pack. *** 1 bustina di zucchero vanigliato
Mehl 250 g farina
Backpulver 1 Pack. *** 1 bustina di polvere lievitante
Rotwein 1 Glas *** 1 bicchiere di vino rosso
Kochschokolade 100 g kleingehackt *** 100 g di cioccolata fondente tagliata a pezzettini piccoli
Nach einer Woche Arbeit ist das Werk vollbracht
Dopo una settimana di lavoro l’opera é pronta!
Sandro:


Ju:


Nun mag man vielleicht einwerfen: ‘Ach, so ein zehnseitiges Heftchen ist wohl nicht so eine große Sache, es gibt ja viel mehr Heilpflanzen!’ Und das stimmt, man könnte Hunderte von Seiten damit füllen.
Es ging den Kindern aber auch gar nicht darum, alle Heilpflanzen herauszuschreiben, sondern sie haben jene notiert, die sie kennen, die sie für besonders wichtig halten oder die ihnen besonders gut gefallen.
Ich meine, sie haben bei diesem Projekt viel gelernt: selbständig recherchieren, Informationen aus verschiedenen Büchern einander gegenüberstellen, Abbildungen mit echter Natur vergleichen, eigene Erfahrungen und daneben Erklärungen aus Büchern betrachten. Sie haben festgestellt, dass jede Pflanze auch einen lateinischen Namen besitzt, der manchmal einen logischen Ursprung hat (wie “Salvia” für Salbei, das “rettende” Kraut der Römer, von “salvare”), und dass Pflanzen in Familien eingeteilt werden – so gehören Löwenzahn und Ringelblume beide zur Familie der Korbblütler. Und diese heißen so, weil die Blütenstände körbchenförmig stehen.
Sie haben gelernt, dass es unzählige Heilpflanzen gibt (sonst gäbe es nicht so dicke Bücher darüber) und dass ganz viele davon unscheinbar am Wegrand und am Wald wachsen. Und wer weiß, was sie sonst noch bei diesem Projekt gelernt haben…
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Qualcuno vorrá dire: ‘Eh, ma una decina di pagine sulle erbe medicinali, é ben un po’ pochino!’ E sará anche vero perché si potrebbe compilare centinaia di pagine.
Ma non era questa la cosa piú importante di questo progetto, per i bambini. Loro hanno segnato le piante che conoscevano o che a loro piacevano di piú o che a loro sembravano piú importanti di altri.
Io credo che abbiano imparato molte cose, in questa settimana: che le piante hanno anche un nome in latino, che si distinguono le varie famiglie, che ci sono davvero tantissime piante medicinali (altrimenti non esisterebbero libri cosí grossi), che molti crescono senza essere notati vicino ai sentieri o nei boschi. Hanno imparato a fare ricerche in libri diversi, a trovare le differenze fra natura reale e immagini e fotografie, a ricordarsi delle proprie esperienze dirette e a valutare le informazioni nei testi dei libri. Vi sembra poco?