Kohlern *** Colle

6. Dezember 2009

Einige Bilder von Kohlern, wo ich gestern den Tag in einer Klausurtagung zur direkten Demokratie verbracht habe.
Un paio di immagini di Colle, dove ieri ho passato la giornata in un convegno sulla democrazia diretta.

Man steigt ab Bozen in die kleine Seilbahn, übrigens die erste Bergschwebebahn der Welt …
Si prende la piccola funivia da Bolzano (é stata la prima funivia di montagna del mondo per il trasporto di persone)…

… und fährt hoch.
… e si sale.

Ein Stück des Weges durch Schnee und Eis…
Un pezzo di strada attraverso ghiaccio e neve…

Im Uhlhof ist auch eine kleine Waldorfschule untergebracht und in der Nähe befindet sich die Montessorischule Pfütze.
Il Centro Ambientale Uhlhof ospita anche una piccola scuola steineriana e vicino si trova la scuoletta montessoriana Pfütze.

Wir sind da.
Ci siamo.

Ich mag die Aussicht aus den Fenstern des Versammlungsraums.
Mi piace il panorama dalle finestre della sala riunioni.

Pferd und Ziege begehen von hier aus den No-B-Day.
Cavallo e capra celebrano da qui il No-B-Day. ;)

Einige Ansichten der Arbeiten:
Alcune immagini dei lavori:


< 40 %

26. Oktober 2009

Non ce l’abbiamo fatta. Il quorum non é stato raggiunto.
Invece „loro“ ce l’hanno fatta. „Loro“ con la loro campagna di desinformazione, con il loro sistema di disorganizzazione per l’apertura ritardata dei seggi, con la campagna di boicottaggio al voto, con il seminare paura di troppa democrazia, troppa partecipazione dei cittadini.
Ma non sará finita qui. 15 anni di lavoro per democrazia diretta non finiscono cosí.

Wir haben es nicht geschafft. Das Quorum wurde nicht erreicht.
„Sie“ hingegen haben es geschafft. „Sie“ mit ihrer Desinformationskampagne, mit ihrem System des Boykottaufrufs (habt ihr schon mal einen Landesregierungspräsidenten gesehen, der öffentlich verkündet, dass er nicht zur Abstimmung geht?), mit dem raffinierten System der verspäteten Öffnung der Wahlsitze, mit dem Säen von Angst vor mehr Demokratie, vor zuviel Beteiligung an politischen Entscheidungen seitens der Bürgerinnen und Bürger.
Aber es endet nicht hier, nicht auf diese Weise. 15 Jahre Arbeit und Kampf um direkte Demokratie enden nicht jetzt.


Educazione Civica in diretta *** Politische Bildung hautnah erlebt

25. Oktober 2009

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Heute haben wir alle eine Lektion in Dingen Politische Bildung erhalten. Es begann damit, dass wir uns eigentlich bei den Volksabstimmungen beteiligen wollten. Doch: um 8,30 Uhr war der Wahlsitz noch geschlossen, weil die Vorbereitungen (Abstempeln der Stimmzettel) noch nicht abgeschlossen waren! Entsetzt stürmten wir in die Gemeinde um zu protestieren. Glücklicherweise kam dann noch der Maresciallo der Carabinieri hinzu, der unsere Anzeige aufnahm. Danach informierte ich die Medien und auch Bekannte in anderen Orten (damit sie die reguläre Öffnung der Wahllokale überprüften); leider gab es mehrere Gemeinden, bei denen es erst nach 9 Uhr möglich war, abzustimmen.
Lektion 1: Wenn etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, nicht einfach hinnehmen, sondern laut aufschreien!

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Später versuchten wir es nochmal, und diesmal klappte es. Wir haben abgestimmt!
Lektion 2: Mach von deinem Abstimmungsrecht Gebrauch, egal wie umständlich es ist.

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Danach informierten wir uns beim zuständigen Landesamt. Tatsächlich liegt das Problem an einem unsinnigen Gesetz, welches vorsieht, dass die Wahlhelfer erst um 6 Uhr eintreten dürfen und dann zuerst alle Amtshandlungen abschließen müssen, bevor die Bürgerinnen und Bürger von ihrem Stimmrecht Gebrauch machen dürfen. Das ist normalerweise bei Wahlen kein Problem: um die Wahlzettel für alle Wahlberechtigten abzustempeln, benötigen die Wahlhelfer eine halbe Stunde. Diesmal handelte es sich aber um Volksabstimmungen, das heißt für jeden Wahlberechtigten brauchte es 5 gestempelte Stimmzettel! Und jeder Wahlsitz bekommt nur einen einzigen Stempel zur Verfügung. Daher dauerte es 5 mal eine halbe Stunde. Deshalb wurden die Personen, die vor 9 Uhr abstimmen wollten, wieder weggeschickt. So etwas hat es noch nie gegeben!
Lektion 3: Überprüfe die rechtliche Lage und versuche zu verstehen, wo das Problem liegt, wie es behoben werden könnte und vor allem wer dafür verantwortlich ist.

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Abschlussfrage: Um das Recht der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten, zu vernünftigen und bisher gewohnten Uhrzeiten (zwischen 7 und 22 Uhr) abstimmen zu können, hätte es nur einer früheren Vorbereitung der Amtshandlung (sprich: Abstempeln) gebraucht. Wie wir wissen, ist die derzeitige Landesregierung nicht daran interessiert, dass das Quorum von 40 % erreicht wird, und hat daher wohl auch kein Interesse, dass das Abstimmen erleichtert wird. Bei politischen Wahlen würde es wohl nicht passieren, dass Wahlberechtigte unverrichteter Dinge wieder heim gehen müssen. Wäre es zu viel verlangt, die Sache mit einem bißchen Mehr an Hausverstand zu organisieren?

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Oggi abbiamo ricevuto una lezione in materia di educazione civica.
Tutto è cominciato quando abbiamo voluto partecipare al referendum provinciale. Ma alle 8,30 il seggio elettorale non era ancora aperto perché i preparativi (timbratura delle schede) non erano conclusi! Sbalorditi ed arrabbiati ci siamo precipitati in Comune per protestare. Per fortuna é arrivato anche il maresciallo dei carabinieri, che ha annotato la nostra segnalazione. Poi ho informato i media e gli amici in altri comuni (affinché controllino l’apertura regolare dei seggi), ma purtroppo in diversi luoghi per lo stesso problema le persone hanno potuto votare solo dalle 9 in poi. Una cosa cosí non c’é mai stata!
Lezione 1: Se c’é qualcosa di strano, se non riesci a votare, fatti sentire, segnalalo!

In seguito abbiamo riprovato a votare piú tardi e questa volta ha funzionato.
Lezione 2: fai comunque uso del tuo diritto di voto, anche se devi tornare al seggio piú volte.

Poi ci siamo informati presso l’ufficio competente della provincia. In realtà, il problema di fondo sta in una legge assurda, che stabilisce che gli addetti ai lavori per la preparazione delle votazioni non possono entrare prima delle 6 e devono quindi completare tutti gli atti ufficiali prima che i cittadini possano esercitare il loro diritto di voto. Il timbro di solito non è un problema per le elezioni: ci vuole mezz’ora e di solito verso le 7 si inizia a votare.Ma questa volte per il referendum c’erano 5 quesiti e perció 5 schede da timbrare (e solo 1 timbro a disposizione!) e perció significa aspettare mezz’ora cinque volte. Ecco perché i seggi sono stati aperti al pubblico solo verso le 9!
Lezione 3: Verifica la situazione giuridica e prova a capire dove sta il problema e chi ne potrebbe essere il responsabile.

Domanda di chiusura: Al fine di garantire il diritto dei cittadini a votare in un orario „normale“ come si é abituati (tra 7 e le 22), sarebbe stato necessario solo fare due conti per capire che per timbrare 6000 schede anzicché 1200 ci vuole piú tempo e che sarebbe stato meglio iniziare alle 4 di mattina oppure il giorno prima, con i preparativi, no? Come sappiamo, l’attuale governo provinciale non è interessato  che il quorum del  40% venga raggiunti,e quindi probabilmente non ha interesse a facilitare il voto referendario. Durante le elezioni politiche una cosa cosí non sarebbe mai e poi mai accaduta: mandare a casa la gente perché le schede non sono timbrate? ma figuriamoci.  Un po’ di buon senso, no…?



Presseaussendung *** Comunicato stampa

25. Oktober 2009

Als Protest gegen die verspätete Öffnung der Wahllokale in der Gemeinde Montan (erst gegen 9 Uhr) anlässlich der Volksabstimmungen am 25. Oktober 2009 und in Solidarität mit den Bürgerinnen und Bürgern, die aus diesem Grund von ihrem Stimmrecht an den ersten landesweiten Volksabstimmungen nicht Gebrauch machen konnten, nehme ich an der Gemeinderatssitzung vom 26.10.2009 nicht teil.

Die Probleme bei der Stimmabgabe habe ich bei den zuständigen Behörden angezeigt.
Für technische Probleme, die vorhersehbar waren und daher im Vorfeld zu lösen gewesen wären (geplante Zeit für das Stempeln der Stimmzettel, ein einziger Stempel usw.) zeige ich keinerlei Verständnis.

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In segno di protesta contro la apertura ritardata (verso le ore 9 anzicché le 7) nell’unico seggio elettorale  in occasione dei referendum provinciali del 25 ottobre e in segno di solidarietá con i cittadini e le cittadine che non hanno potuto esprimere il loro voto referendario, NON partecipo alla seduta di consiglio comunale di domani 26 ottobre.I problemi per quanto riguarda l’apertura del seggio sono stati denunciati alla procura.
NON ACCETTO la motivazione di tecnici PREVEDIBILI come il tempo da dedicare al timbro delle schede.


!25.10.2009!

23. Oktober 2009

Volksabstimmung zur Direkten Demokratie in Südtirol.
Noch nie war Abstimmen so wichtig wie diesmal!

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Am 25. Oktober haben wir alle die einmalige Gelegenheit, die Mitbestimmung in Südtirol zu verbessern. Ein historischer Tag! Bei der Volksabstimmung zur Direkten Demokratie (Frage 4 – blauer Wahlzettel) wird darüber abgestimmt, ob wir die Möglichkeit erhalten sollen, Gesetzgeber und Regierung in unserem Sinn zu bewegen. Einige Kräfte im Lande, die derzeit die Macht mehr oder weniger in ihren Händen konzentrieren, haben Angst davor und versuchen, die Volksabstimmungen zu boykottieren oder schlechtzureden. Das dürfen wir uns nicht gefallen lassen.

Deswegen ganz wichtig: Hingehen und mit(be)stimmen. Zeigen wir Vertrauen zu den vielen Vereinen und Verbänden, die uns als „Bündnis für mehr Demokratie“ einen Gesetzentwurf zur Bürgerbeteiligung auf Landesebene vorgelegt haben – stimmen wir mit „JA“ auf dem blauen Stimmzettel!

Frage 4 (blau) – Landesgesetz zur Direkten Demokratie – Bündnis für mehr Demokratie

Vergesst nicht, den Augenblick der Abstimmung besonders zu genießen. Seid euch bewusst, dass dieser Moment einmalig in der Geschichte unseres Landes sein wird!

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Italiano: leggi qui!


Serve aiuto? *** Brauchst du Hilfe?

19. Oktober 2009

Non sai come votare il 25 ottobre? Fai il test qui.

Du weißt nicht, wie du am 25. Oktober abstimmen sollst? Mach den Test hier!