Hautsache *** Qualcuno ha lasciato la pelle

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Die Oma hat im Garten auf dem Pflaumenbaum die Haut eines merkwürdigen Insekts gefunden. Was wohl hier geschlüpft ist? Trotz Nachschlagens in verschiedenen Fachbüchern haben wir es noch nicht herausgefunden. Die meisten heimischen Käfer, die in Frage kommen könnten, entwickeln sich unter der Erde oder in Baumstämmen, aber nicht auf einem Zweig hoch oben!

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Wir werden wohl im Naturmuseum nachfragen. Das ist mir ehrlich gesagt noch nie passiert, dass ich ein (Natur)Rätsel nicht lösen konnte! Ich halte euch auf dem Laufenden…

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La nonna ha trovato, sull’albero di prugne nel giardino, la pelle di uno strano insetto. Nonostante i nostri tanti libri non siamo riusciti a scoprire cosa potrebbe essere. Praticamente tutti gli scarafaggi e animaletti di cui si potrebbe trattare per la misura e la forma , in realtá si sviluppano sotto terra o all’interno del legno, ma non su un ramo! Boh… È la prima volta che non riusciamo a svelare un mistero „di natura“. Ho giá pensato che forse si tratta di un’animale che di solito non vive nella nostra zona. Chiederemo al museo di scienze naturali. Vi faró sapere!

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P.S. Nach wenigen Stunden ist das Geheimnis gelüftet. Zwar warte ich noch auf Nachrichten des Naturmuseums, habe in der Zwischenzeit aber beim Insektenfachmann Norbert Lang nachgefragt, der mir umgehendst geantwortet hat. Es handelt sich um eine Zikade! Dass ich das aus unseren Büchern nicht herausfinden konnte, liegt an der Vielfalt in Form und Aussehen dieser Tiere. Nun war es ein Leichtes, ein Beweis-Bild im Internet zu finden. Ta-daaaa:

Zikade(c)2008 Peter & Silvia Stocker, LFFI v1.0 im Sinne von http://www.neppstar.net

P.S.  Sono passate poche ore e giá il mistero é svelato! Altrocché scarafaggio… si tratta dell’involucro ninfale di una cicala, come mi ha confermato gentilmente l’esperto di insetti Norbert Lang. Cosí é stato facile trovare l’immagine giusta su internet. Evviva!

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P.S. Nr. 2: Das Naturmuseum teilte mir gerade Folgendes mit:

„Es handelt sich bei dem fotografierten Insekt, um die Exuvie (Larvenhaut) einer Singzikade. Sie kennen sicher die Singzikaden – die lauten Gesänge am Abend in den Pinien- von einem Meerurlaub. Die Singzikade kommt mittlerweile auch in Südtirol, v.a. in Bozen vor, wo die Tiere meist in den großen Zedern am Abend ihre Gesänge vortragen. Die Larven der Singzikade entwickeln sich im Boden, das letzte Larvenstadium gräbt sich dann nach oben, deshalb auch die Grabbeine, sie hält sich dann irgendwo fest und es schlüpft die Singzikade. Zurück bleibt die Larvenhaut, die sie gefunden haben.“


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