I don’t like. But he does.

6. November 2009

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Ich mag keine Gesellschaftsspiele. Ich mag sie absolut nicht.
Was für ein Glück, dass meine Kinder einen Vater haben, der solche Spiele ebensogern mag wie sie!
Es geht dabei zu wie bei einem mittelalterlichen Gelage (lautes Rufen, Stöhnen, Jubeln) … Hm, Männer…! 😉

A me i giochi da tavolo tipo Monopoly o Risiko davvero non piacciono. Li detesto.
Che fortuna che i miei figli hanno un papá che con questi giochi si diverte almeno quanto loro!
Solo ad ascoltarli sembrano 12, non 3… urla, esclamazioni di gioia o di dispiacere… béh, maschi!
😉


Die getupfte Königin *** La Regina a puntini

6. November 2009

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Da wir gerade in Geschichte das Ende des 19. Jahrhunderts anschauen, haben wir auch einen Blick auf die damalige Kunstrichtung geworfen. Zum Impressionismus werden wir uns nochmal einen eigenen Zeitraum suchen, heute lernten wir den Pointillismus kennen.

Poiché in storia stiamo studiando il periodo della fine del 19 ° secolo, abbiamo dato uno sguardo allo stile artistico di quel periodo. Oggi abbiamo conosciuto il puntinismo.

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Nur wenige Jahre bevor Kaiser Wilhelm II. den Thron des neuen Deutschen Reiches bestieg und die Bismarck-Methode ad acta gelegt wurde („Am deutschen Wesen soll die Welt genesen“ anstelle der Beschwichtigungen, man sei nicht am Kolonienwettstreit interessiert), was wiederum eine allgemeine Aufrüstung und die Vorbereitungen zum 1. Weltkrieg zur Folge hatte, malte George Seurat sein berühmtes „Un dimanche après-midi à l’Ile de la Grande Jatte“.

Solo pochi anni prima che Wilhelm II si sedesse sul trono del nuovo impero tedesco e venne archiviato il metodo politico di Bismarck (con conseguente riarmo generale negli stati europei in previsione della prima guerra mondiale),  George Seurat ha dipinto „Un dimanche après-midi à l’Ile de la Grande Jatte“.

Seurat
Seurat und sein Freund Paul Signac, wie wir ein Autodidakt 🙂 , befassten sich mit der Methode des Pointillismus. Sie setzten reine Farben als Pünktchen nebeneinander. So blieb die Leuchtkraft der reinen Farben erhalten.

Seurat ed il suo amico Paul Signac, come noi un autodidatta,  si sono occupati del metodo del puntinismo. Misero i colori puri a puntini fianco a fianco. Quindi la luminosità del colore puro è rimasta.

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Wir machten es ihnen nach. Wie gestern musste wieder Queen Victoria dafür herhalten. Ob ihr dieses Bildnis besser gefallen würde als jenes in der Methode Warhol? John und Sandro nahmen es allerdings nicht so genau mit den „reinen“ Farben und konzentrierten sich mehr aufs Tupfen als auf die Wirkung der nebeneinander gestellten Farben. Das Ergebnis ist trotzdem interessant, nicht?

L’abbiamo provato anche noi. Di nuovo, come ieri, con la Regina Vittoria. Le sarebbe piaciuto di piú questo ritratto o quelli in stile Warhol? John e Sandro non sono stati cosí precisi per quanto riguarda l’utilizzo di colori „puri“, ma l’effetto é comunque interessante, no?

sSandro

jJohn

Draußen regnet es, im Ofen flackert das Feuer, wir hören eine Sherlock-Holmes-CD und tupfen, tupfen, tupfen…
Es ist fast eine Art Meditation.

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Fuori sta piovendo. Sentiamo il caldo del fuoco nel caminetto. Ascoltiamo un CD di Sherlock Holmes e facciamo puntini, puntini, puntini…
È quasi una forma di meditazione.


Don’t read it, if…

6. November 2009

Warnung: Dieses Buch nicht lesen, falls nicht die Möglichkeit besteht, dass man neue (Bildungs)wege gehen möchte. Hätte ich das Buch früher in die Hände bekommen (1809, als ich noch nichts von der Möglichkeit des Homeschooling wusste), wäre ich daran verzweifelt…

Attenzione: Non leggete questo libro se non volete (forse) cambiare idea sul percorso scolastico dei vostri figli. Se avessi letto questo libro 10 anni fa quando ancora non sapevo nulla dell’esistenza del homeschooling, mi sarei disperata.

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„Dumbing Us Down“ von John Taylor Gatto habe ich gestern gelesen (Danke Ilse für das Leihen!). Ich hatte schon vorher oft über diesen Autor, einen amerikanischen Lehrer, gehört und gelesen. Über seine teilweise sehr provokante und ironische Schreibweise kann man geteilter Meinung sein, doch alles, was er am Bildungssystem kritisiert, ist eigentlich das, was ich selbst direkt erlebt habe und weiterhin erlebe. Ich bin fürwahr keine Anhängerin von -ismen, sondern gehe am liebsten von eigenen Beobachtungen aus (hat uns das nicht Frau Montessori beigebracht? Beobachten, beobachten, beobachten?). Gefallen an diesem Werk von Gatto hat mir vor allem der Ansatz, dass Kinder weniger Schule und mehr Zeit brauchen, in der sie einfach sie selbst sein können, frei erkunden, erforschen, spielen, am Alltag teilnehmen (früher „Kindheit“ genannt), und dass ihr Bedürfnis nach Zuneigung, Anteilnahme und aufrichtiger Beziehung zu Erwachsenen (früher „Familie“ genannt) nicht in Strukturen und Institutionen (genannt „Schule“) erfüllt werden kann. Mit einem schönen Vorwort – in der deutschen Fassung –  von Dagmar Neubronner (Autorin von „Die Freilerner„). Eine Leseprobe gibt es hier.
Übrigens: wie Gatto kritisiere auch ich das“ System“ und nicht die vielen engagierten Lehrerinnen und Lehrer, die leider oft am System anecken (was auch Gattos persönliche Erfahrung war). Meine größte Bewunderung gilt jenen Lehrern und Lehrerinnen, die das Möglichste tun, um Kindern ein positives Lernen zu ermöglichen, trotz „System“. Es sind jene Art von Personen, an die sich die Kinder ihr Leben lang erinnern werden.
Wenn du das Buch auch gelesen hast, hinterlasse bitte ein Kommentar, ich bin neugierig auf andere Meinungen.

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Ieri sera ho letto Dumbing Us Down di John Taylor Gatto in lingua tedesca (Grazie Ilse per avermelo prestato!) Non ho trovato la versione in lingua italiana in internet. Ehi, c’é qualcuno che lo vuole tradurre?
Avevo sentito spesso parlare di questo autore, un insegnante americano. Forse il suo stile pare un po‘ provocatorio e ironico, ma devo ammettere che tutto quello che ha criticato nel sistema educativo pubblico (detto scuola), é quello che io stessa ho vissuto e constatato. Non sono una sostenitrice di
-ismi, ma preferisco sempre l’esperienza e il confronto diretto (non é stata la Signora Montessori ad insegnarci che dobbiamo innanzittutto osservare-osservare-osservare?). Ció che di questo libro mi é piaciuto particolarmente é quando Gatto torna in continuazione sul fatto che i bambini hanno bisogno di meno scuola e di più tempo per esplorare, essere semplicemente se stessi,  giocare, partecipare alla vita di tutti i giorni (precedentemente chiamata „l’infanzia“),  e che il loro bisogno di affetto e di rapporti sinceri con gli adulti (in precedenza „famiglia“) nelle strutture e le istituzioni (ad es. „scuola“) non possa essere soddisfatto.

Per inciso, sono dalla parte di Gatto nel criticare il „sistema“ e non i molti insegnanti che dedicano la loro passione, il loro tempo e la loro pazienza all’insegnamento, e che purtroppo spesso soffrono dei limiti del sistema (che è stata anche l’esperienza personale dell’autore). La mia più grande ammirazione va a quei docenti e gli insegnanti che danno il loro meglio per dare ai bambini la possibilitá di un apprendimento positivo, nonostante le difficoltá del „sistema“. Queste sono le persone delle quali i bambini si ricorderanno per tutta la vita.
Se avete letto il libro, vi prego di lasciare un commento, sono curiosa di conoscere altre opinioni.

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Teach Your Own. Die gute Ilse hat mir auch dieses Buch von einem anderen John, nämlich John Holt, geliehen. Auch von diesem Autor habe ich bereits gelesen und gehört, nun ist endlich das Buch dran. Letzte Woche war übrigens Jesper Juul in Bozen; ratet mal, wovon er gesprochen hat… Im Grunde sprechen so viele Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, Pädagoginnen und Pädagogen und viele andere mehr, von der Notwendigkeit das Bildungssystem ändern zu müssen, doch es passiert nichts. Passiert nichts? Nun, in Amerika werden die Homeschooler mehr und mehr. Ich glaube, dass dies schlussendlich auch Auswirkungen auf das Bildungssystem haben muss. Es waren immer einige Wenige, die neue Wege gegangen sind – erinnert ihr euch noch an die ersten Verrückten, die ihren eigenen Strom mit Sonnenkraft produziert haben? Heute reißen wir uns alle um Solarzellen und auf öffentlichen Gebäuden gehört das bereits zum Standard. Es gibt Hoffnung. Nur, ich will nicht so lange warten. Ich gehöre zu den Verrückten, die vorausgehen. Ich weiß nicht, wohin der Weg führt, doch ich sehe, dass er interessant und aufregend ist. Wenn du nur in die Fußstapfen anderer trittst, wirst du nie deinen eigenen Weg finden.

Ich hoffe, niemanden zu  nahe getreten zu sein. Ich möchte nicht, dass jemand sich von mir kritisiert fühlt, weil seine oder ihre Kinder die öffentliche Schule besuchen. Es handelt sich bei diesem Artikel schlicht und einfach um meine Meinung, die ich in vielen anderen Meinungen – wie jene von John Holt, John T. Gatto oder Jesper Juul – bestätigt finde.
Wünsche euch einen schönen Freitag!

Teach Your Own. L’amica Ilse mi ha prestato anche questo libro di un’altro John – John Holt.  Anche di questo autore avevo giá letto e sentito, ora é il turno del libro. La scorsa settimana Jesper Juul é stato a Bolzano. Indovinate di cosa ha parlato… Insomma sono cosí tanti gli scienziati, educatori e insegnanti e molti altri che continuamente ribadiscono la necessità di dover cambiare il sistema di istruzione; ma non succede nulla di concreto. Non succede nulla? Beh, in America, gli homeschoolers sono in aumento, in Italia mi pare anche. Credo che questo avrá in definitiva un impatto sul sistema di istruzione. Sono sempre state poche persone ad iniziare con i cambiameni, ad andare avanti, e altri che poi hanno seguito loro perché era fin troppo evidente che era quella la strada da fare. Vi ricordate i primi pazzi che hanno prodotto l‘ elettricità con l’energia solare? Oggi tutti noi vogliamo le celle solari per produrre energia in modo autonomo, e sugli edifici pubblici é già la norma. C’è speranza dunque. Solo che per quanto mi riguarda, io non voglio aspettare così a lungo. Io sono una di quei pazzi che va avanti, e ne sono fiera. Non so dove il sentiero ci conduce, ma vedo che il percorso è interessante ed emozionante, ci piace, ci convince. Se metti i tuoi piedi solo nelle orme degli altri, non troverai mai la tua strada.

Spero che ora nessuna e nessuno di voi si senta criticato da parte mia solo perché i suoi figli frequentano la scuola pubblica. Non é quella la mia intenzione. Questo articolo rispecchia solo una mia opinione che vedo confermata da molte altri opinioni come appunto quelli di John Holt, John T. Gatto e Jesper Juul. – Buon venerdí!

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