Lesen am Sonntag

8. November 2009

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Experiment am Sonntag

8. November 2009

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Das Rezept zu diesem Schokoladekuchen haben wir heute zum ersten Mal ausprobiert – ein süßes Experiment also, nach den Anleitungen meiner Freundin Helga. Die Torte sieht zwar vielleicht nicht besonders schön aus, ist (war) aber umso leckerer!

Typisch für mich ist, einen Kuchen ohne besonderen Anlass zu backen, einfach aus purer Lust am Ausprobieren. Und hingegen dann, wenn ein besonderer Anlass besteht, lass ich es bleiben weil ich dann einfach keine Lust dazu habe – irgendwie stört mich das Gefühl, dass ich einen Kuchen machen „sollte/muss“. 😉

Aufgegessen wurde die Torte gemeinsam mit Opa, Oma und Onkelchen, die heute zu Besuch kamen. Wir hatten viel Spaß beim gemeinsamen Anhören einer Kabaret-CD von Bastian Sick (Dinge zum Lachen sind in Gesellschaft einfach viel schöner als wenn man ganz allein vor sich hin kichert!), beim Beobachten der Mäuse, beim Kastanienbraten und beim Erzählen von früher. „Geschichte“ in dieser Form ist für die Jungs besonders spannend, weil es mit ihrer eigenen Geschichte zu tun hat, ob es nun um das Menü in der Nachkriegszeit geht oder um den Einzug des ersten Radiogerätes ins Haus…
Nicht zu kurz kommen auch unsere Gespräche über aktuelle politische Geschehnisse. Ich bin immer wieder überrascht, mit welcher Kompetenz John und Sandro mitdiskutieren. In ihrem Alter hielt ich „die Grünen“ für Außerirdische, nicht für eine Partei… 🙂

Ich hoffe, ihr hattet auch einen schönen Sonntag und konntet ihn mit eurer Familie genießen.

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Oggi abbiamo provata a fare per la prima volta  questa torta al cioccolato con una ricetta della mia amica Helga.  La torta forse non é tanto bella ma era deliziosa!

È tipico per me preparare una torta o qualcosa di speciale senza che ci sia un’occasione speciale. Invece quando l’occasione c’é, di solito non ho tanta voglia, forse sento troppo il „dovrei fare…“ Perció evviva le non-occasioni!

La torta l’abbiamo mangiata insieme ai nonni e lo zio che hanno passato il pomeriggio da noi. Abbiamo avuto un sacco di divertimento ascoltando insieme un cabaret su CD (é molto meglio ridere insieme che da soli!), osservando i „nostri“ topi , mangiando le castagne e raccontandodi altri tempi – del menú nel periodo del dopoguerra, della prima radio che é entrata in casa, del lavoro in campagna…

E naturalmente non potevano mancare le nostre discussioni sulle attuali vicende politiche. Mi sorprende con quale competenza John e Sandro partecipano al dibattito. Io alla loro etá ero convinta che „i Verdi“ fossero non un partito ma un altro modo per dire „extraterrestri“…

Spero che anche voi abbiate avuto una bella domenica con la vostra famiglia!


Mäuse am Sonntag

8. November 2009

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Diese süßen Mäuse haben wir über Nacht gefangen.
Gemeinsam mit vielen anderen kleinen Freundinnen und Freunden machen sie sich immer öfter über das Vogelfutter in der Voliere her. Und seit wir eine von ihnen sogar im Haus entdeckt haben, ist Schluss mit dem Gratis-Essen.
Die drei Mäuschen wurden in den Wald gebracht und dort freigelassen (ich hoffe, sie finden nicht mehr hierher zurück). Es wird eine Weile dauern, bis wir sie alle umgesiedelt haben…

Abbiamo catturato questi tre topini che da un po‘ di tempo insieme ad altri amici e amiche hanno deciso di mangiare gratis nella voliera degli uccellini. Ma da quando abbiamo incontrato uno di loro dentro casa nostra a rosicchiere ad un libro, abbiamo detto basta, anche se ci guardano con quelli occhi cosí teneri… Cosí ora devono cambiare zona e abitudini, li abbiamo portati nel bosco e speriamo che non tornino piú. Passerá un po‘ di tempo finché li avremo catturati tutti…

Wie man Mäuse fängt, ohne dass ihnen etwas passiert:
In einen hohen Eimer legt man etwas Leckeres. Sie klettern hoch, springen oder klettern hinein, kommen aber an den glatten Wänden des Eimers nicht mehr hoch und man kann sie in Sicherheit bringen.

Come si catturano topi senza fare loro del male:
Mettere qualcosa di buono che li attiri in un secchio abbastanza alto. Riusciranno ad entrare ma non riescono piú a saltare fuori, ecco che possono essere trasferiti in un’altro luogo.


Schreiben am Sonntag

8. November 2009

br1br2br3Sonntag, und den ganzen Tag Regen und Nebel!
Sandro schrieb seiner italienischen Brieffreundin einen Brief inklusive Wort-Bild-Übungen zum Deutschlernen. 🙂
John schrieb weiter an seiner unendlichen Abhandlung über Fabelwesen.

Domenica e tutto il giorno pioggia e nebbia!
Sandro ha scritto una lettera alla sua penfriend italiana.
John ha continuato con il suo lavoro infinito sulle creature mitologiche.