Buntglas Interview: „Weil es um ihre Bedürfnisse geht, nicht um unsere…“ *** „Perché si tratta delle loro esigenze, non delle nostre…“

(1. Montessori-Schultag 2005 *** Primo giorno scuola montessoriana 2005)

Nach dem Interview mit Raffaella vor kurzem habe ich heute hier für die Buntglas-Interview-Serie wieder ein sehr interessantes Gespräch geführt. Familie Oberhofer aus Tramin/Klausen kennt nicht nur einen oder zwei Bildungswege. Nein, sie sind so ziemlich alle Wege gegangen, die in Südtirol derzeit möglich sind. Öffentliche Schule, Montessorischule, Homeschooling, Unschooling, Waldorfschule… Kurz gesagt: eine Familie, die Pro und Kontra jeder dieser Alternativen kennt, die aber stets bereit war, sich neu einzulassen auf das, was der Moment erforderte. Denn eines war ihnen vom Anfang an klar: Bedürfnisse und Situationen im Leben verändern sich, und wenn wir uns etwas Gutes tun wollen, dann passen wir unsere Welt diesen Bedürfnissen an, ohne uns durch irgendwelche starren –Ismen einzuschränken.
Das größte Kriterium bei Veränderungen war stets die Einbeziehung der Kinder bzw. deren eigenen Vorstellungen und Wünsche, auch wenn sie nicht unbedingt immer von den Eltern geteilt wurden…

Beginnen wir beim Anfang. Peter, heute fast 15 Jahre alt, besuchte zuerst den Kindergarten in eurem Dorf und dann die Grundschule. Welche Probleme tauchten dabei auf, die euch bewogen haben, eine andere Lösung für ihn zu suchen?
Peter war schon immer ein sehr aufgeweckter Junge, der immer in Bewegung sein wollte und musste. Im Kindergarten ging das ja noch einigermaßen, in der Schule dann war er (trotz Einschulung erst mit 7 Jahren) einfach überfordert mit dem Stillsitzen, den Hausaufgaben, dem im Stundentakt sich ändernden Themen. Obwohl er eigentlich ein sehr intelligenter Junge ist und Sachverhalte schnell begreifen konnte, wäre es für ihn sehr wichtig gewesen, dass das Lernen in seinem eigenen Rhythmus stattfinden hätte dürfen, was in einer Regelschule leider nicht oder nur teilweise möglich ist. So war er ständig hin- und hergerissen zwischen Nachholen/Nachschreiben, weil er während des Unterrichts nicht imstande war, sich genügend zu konzentrieren und zwischen Gelangweiltsein und daraus resultierendem Stören in der Klasse, wenn er es schaffte, konzentriert dabei zu sein, weil er dann Vieles schon lange vor den anderen Kindern verstanden oder auch erledigt hatte.
Seine Klassenlehrerin, die übrigens sehr aufgeschlossen war und alles in ihrer Macht Stehende tat, um Peter jene Freiheiten zu gewähren, die er so nötig brauchte, war es dann, die uns den Hinweis gab, Peter könnte ein „typisches Montessorikind“ sein. Sie hätte sich ein bisschen mit dieser Pädagogik auseinandergesetzt und sie könnte sich vorstellen, dass Peter unter solchen Voraussetzungen einfach leichter zum Lernen finden könnte.

So seid ihr auf eine privat geführte Schule mit Montessoriausrichtung gestoßen, in die Peter mit 10 Jahren eingestiegen ist. (Dort haben wir uns übrigens kennengelernt; Anmerkung der Red.) Weshalb habt ihr damals in dieser Art Pädagogik die „Rettung“ gesehen? Welche Dinge haben euch besonders überzeugt? Welcher Lernprozess fand bei euch Eltern statt und wie wirkte sich die veränderte Schulsituation auf den Familienalltag aus?
Genau zu diesem Zeitpunkt, als wir uns also nach einer solchen Schule umschauten, fiel uns zufällig (Zufälle gibt es eigentlich nicht!) ein Flugzettel von einem ‚Tag der offenen Tür’ einer uns bis dahin unbekannten Montessorischule im Nachbardorf in die Hände, und den besuchten wir dann natürlich. Wir und auch Peter waren sofort sehr angetan von der Energie, die dort herrschte, auch die Räumlichkeiten und die vorgestellten Materialien, die in dieser Schule verwendet wurden, beeindruckten uns sehr. Was sofort auffiel, war, dass Peter sich ungewöhnlich ruhig verhielt. Normalerweise war er in solchen Situationen eher noch aufgeregter und unruhiger als sonst. Beim Nachhausefahren dann saß Peter längere Zeit ganz still im Auto und sagte irgendwann, also, wenn er jetzt wählen dürfte, er würde sehr gerne sofort in diese Schule gehen. Mit dieser Aussage und den gewonnenen Eindrücken war unsere Entscheidung eigentlich schon gefallen.

Auch Tochter Anja, heute 10 Jahre alt, besuchte diese Schule, sie stieg mit 5 Jahren, also sozusagen als Kindergartenkind, ein. Wie verliefen diese Jahre, welche waren die guten Veränderungen, was war weniger gut?
Anja besuchte zu dieser Zeit eigentlich recht gern den Kindergarten im Dorf, nachdem sie aber von Peters Erzählungen hörte, wie toll es in der Montessorischule wäre, wollte sie bald auch unbedingt in diese Schule. Obwohl sie erst fünf war, in der Schule aber auch noch andere Kinder in ungefähr ihrem Alter waren, beschlossen wir, es einfach zu versuchen. Anja fand gleich eine Freundin, mit der sie fast den ganzen Tag verbrachte. Sie war sehr gern dort und fühlte sich auch sehr wohl.

Weshalb kam es im Frühling 2008 zur Entscheidung, die Kinder von der Schule zu nehmen und auf Homeschooling umzusteigen? Wo fandet ihr sozusagen den Mut zu diesem Schritt und wie verliefen die ersten Erfahrungen?

Leider musste die Montessorischule voll und ganz von einem privaten Trägerverein, d.h. eigentlich von den Eltern, finanziert werden. Da mit der Zeit einige Schüler aus der Schule ausschieden und sich nicht genügend „neue“ Kinder finden ließen, war der finanzielle Aufwand von den Übriggebliebenen irgendwann leider nicht mehr zu bewältigen und so musste die Schule schweren Herzens geschlossen werden. Damit stand wieder einmal eine Entscheidung an: Regelschule oder ?? Nein, das kam für uns nicht mehr in Frage, das war sicher. Wir suchten fieberhaft nach anderen alternativen Schulen, doch die nahmen entweder keine Quereinsteiger auf oder für die Kinder war die Entfernung auch mit Bus oder Zug einfach zu groß. Von Homeschooling hatten wir schon gehört – aber war das legal und überhaupt, konnten und wollten wir das überhaupt? Es wurde eine schwierige Zeit mit vielem Hin- und Herüberlegen, sich informieren über persönliche Gespräche mit anderen Homeschoolern, auch übers Internet, die rechtliche Lage klären, natürlich immer wieder mit den Kindern darüber sprechen, usw. Doch schließlich war für uns klar: Wir versuchen es einfach!!
So begannen wir, uns intensiv mit dem Lernprogramm unserer Kinder auseinanderzusetzen und Arbeitsmaterial für die jeweiligen Bereiche zu suchen und zu kopieren, Schulbücher zu kaufen, massenweise Arbeitsblätter aus dem Internet auszudrucken, u.v.m. und so fingen wir an mit dem sogenannten Hausunterricht. Wir genossen es sehr, nicht mehr unter Zeitdruck zu stehen, das begann schon am Morgen mit dem Aufstehen, Frühstücken ohne ständigen Blick auf die Uhr, damit die Kinder ja nicht den Schulbus verpassten. Dann erarbeiteten wir je nach Interesse der Kinder die unterschiedlichsten Bereiche, immer mit Blick auf die Montessoripädagogik. Natürlich verlief nicht jeder Tag optimal und die Kinder als auch wir waren immer wieder gefordert, die Grenzen neu auszuloten, da wir jetzt doch fast die ganze Zeit miteinander verbrachten und das jeden Einzelnen immer wieder an seine Grenzen bringt. Es war aber auch eine wunderbare Gelegenheit, einander noch besser kennenzulernen.

Im Herbst des ersten Homeschooling-Jahres bekamt ihr plötzlich die Gelegenheit, einige Monate in Australien zu verbringen. Mittlerweile war auch die dritte Tochter Maja 3 Jahre alt. Auch sie war bereits mit Leib und Seele Homeschoolerin und kannte das Wort „Kindergarten“ nur vom Hörensagen… Wie war diese australische Erfahrung, während der die „Unschooling-Methode“ angesagt war?
Wir verbrachten zweieinhalb Monate in Australien, waren da die ganze Zeit mit einem Mietwagen unterwegs: abwechselnd immer einige Tage täglich von einem Ort zum anderen und dann wieder 1-2 Wochen auf Biobauernhöfen, wo wir gegen Kost und Logis in den unterschiedlichsten Bereichen mithalfen. Das war eine wunderschöne Erfahrung für uns und auch für die Kinder, die gar nicht mehr genug kriegen konnten. Wir Erwachsenen hatten uns vorher mit einer privaten Englischlehrerin etwas vorbereitet, die Kinder hingegen kannten diese Sprache so gut wie gar nicht und trotzdem war das überhaupt kein Problem. Kinder sind da einfach herrlich unkompliziert und mit Händen und Füßen konnten sie sich auch mit den australischen Kindern ohne Probleme verständigen. Peter versuchte es sogar mit dem Englischsprechen und hat wertvolle Erfahrungen mitgenommen. Anja blieb meistens lieber beim Zuhören und Nachfragen und von Maja dachte man zuerst, dass sie das gar nicht berühren würde, doch gegen Ende unseres Aufenthaltes überraschte sie plötzlich mit deutschen Antworten auf englische Fragen, woraus man ersehen konnte, dass sie das Englische sehr wohl zu verstehen begann…

Kurz nachdem ihr von Australien zurückgekehrt wart, prallte der bürokratische Homeschooler-Alltag wieder auf euch. Die Schuldirektion, welche zuständig für die Aufsicht war, forderte die Abhaltung von Eignungsprüfungen, die Abgabe von detaillierten Lernplänen und Lernberichten. Wie habt ihr, wie haben die Kinder darauf reagiert?
Zuerst wollten wir die Prüfungen einfach verweigern, aber nach einigen Gesprächen wurde uns klar, dass diese Prüfungen von Seiten des Schulamtes auf jeden Fall durchgedrückt werden würden. Damit kamen wieder jede Menge Fragen auf: werden sie uns freundlich gesinnt sein oder werden sie unsere Homeschooler-Kinder erst recht auf Herz und Nieren prüfen, schaffen wir das mit der Prüfungsvorbereitung – wollen wir das überhaupt selber machen oder suchen wir uns einen Lehrer für gewisse Bereiche? Die Kinder konnten sich nicht so richtig etwas unter einer Prüfung vorstellen, aber schon rein vom Gefühl her wollten sie sie natürlich nicht machen..

Dann fiel die vorerst letzte große Entscheidung: der Eintritt in die Waldorfschule (Peter in die 3. Klasse Mittelschule, Anja in die 4. Klasse Grundschule). Was war ausschlaggebend für diesen Schritt? Wie sind eure Erfahrungen?

Eigentlich hatten wir uns entschieden, das mit den Prüfungen einfach so locker wie möglich anzugehen, d.h. die Kinder schon darauf vorbereiten, aber es war nicht so wichtig, ob die Prüfung nun bestanden wurde oder nicht, sondern einzig und allein, dass sie so gut wie möglich ÜBERstanden werden sollte. Dann würden wir einfach mit dem Homeschooling weitermachen, in welche Klasse die Kinder eingestuft würden, war uns ja sowieso egal, das war nicht wichtig. Doch dann kam alles anders: Peter, unser Ältester hatte schon einige Zeit Schwierigkeiten, sich zu Hause zum Lernen zu motivieren und als wir zum wiederholten Mal darüber sprachen und ihm klarzumachen versuchten, dass er sich jetzt einfach entscheiden müsse, was er eigentlich machen wollte, Homeschooling – Regelschule – Irgendwas, er könne auf jeden Fall nicht einfach zu Hause bleiben und „gar nichts“ machen, da überraschte er uns mit der Aussage, er wolle jetzt in die Waldorfschule gehen! Also das war erstmal ein kleiner Schock für uns! Erstens hatten wir uns fest darauf eingestellt, das mit dem Homeschooling durchzuziehen und zweitens war die nächste Waldorfschule 70-80 km von unserem Wohnort entfernt. Außerdem war es Mitte April und Peter bestand darauf, sofort umzusteigen (in die 2. Klasse Mittelschule). Also machten wir uns auf die Suche und hatten prompt Glück: die Waldorfschule in Brixen war bereit für ein erstes Gespräch und nahm ihn dann auch sofort auf! So besuchte Peter ab Anfang Mai die 7. Klasse dieser Schule, das hieß für ihn, jeden Tag um halb sechs Uhr aufstehen, um den Zug um Viertel nach sechs zu erwischen und nachdem dreimal nachmittags Unterricht war, kam er an diesen Tagen erst gegen 18 Uhr wieder nach Hause. Abgesehen von den langen Hin- und Rückfahrten waren diese 6 Eingewöhnungswochen bis zu den Sommerferien in jeder Hinsicht eine sehr anstrengende Zeit für ihn, aber Peter hatte sich das in den Kopf gesetzt, brachte deshalb die nötige Energie auf und schaffte es auch.
Anja wurde natürlich auch neugierig, machte ein paar Schnuppertage in dieser Schule und entschied sich dann ebenfalls dafür, hier ihre Schulkarriere fortzusetzen.
(Familie Oberhofer nutzte im Sommer die Möglichkeit, von Tramin nach Klausen umzuziehen, was viel näher an der Schule liegt. Anm. d. Red.)
Da waren wir Eltern nun mit unserem Montessorigedanken: wir waren (und sind es eigentlich auch heute noch) nach wie vor davon überzeugt, unsere Kinder aber hatten sich anders entschieden und so hatten besonders am Anfang sicher wir die größeren Schwierigkeiten mit der Umstellung auf diese auch sehr freundliche, aber eben doch sehr andere Pädagogik als unsere Kinder. Doch sie lebten sich gleich gut ein und fanden auch relativ schnell Freunde und so wurde uns wieder einmal klar, dass es ja in erster Linie um ihre Bedürfnisse ging und nicht um unsere und wenn sich die Kinder wohlfühlen, dann passt es für uns auch…

Die mittlerweile vierjährige Maja wollte vorerst nichts vom Waldorfkindergarten wissen, obwohl ihr die Probestunden recht gut gefallen hatten. Wie wird es mit ihrem Bildungsweg weitergehen?

Maja war in den letzten Sommerferien total davon überzeugt, dass sie im Herbst den Waldorfkindergarten besuchen würde. Wir als Eltern konnten uns das zwar nicht vorstellen, doch sie sollte es ruhig probieren, dann würde man ja sehen. Und tatsächlich: obwohl die Gruppe mit 12 Kinder klein und überschaubar war, war sie doch mit den vielen Eindrücken überfordert und probierte es nur für ein paar Tage. In den Monaten bis zu den Weihnachtsferien machte sie dann große Entwicklungsschritte in jeder Hinsicht. Obwohl sie aus unserer Sicht gerne zu Hause hätte bleiben können, sie es jedoch mit dem Kindergarten unbedingt wieder probieren wollte, wollten wir im Jänner mit nur einigen Tagen pro Woche starten, um ihr eine sanftere Eingewöhnungszeit zu gewähren. Sie jedoch wollte gleich aufs Ganze und bleibt seither tatsächlich täglich bis zur Mittagspause und kommt jetzt auch problemlos zurecht, sie geht sogar sehr gern in den Kindergarten.
Was ihren Bildungsweg betrifft: Wie uns die Erfahrung gelehrt hat, steht das noch völlig in den Sternen. Momentan sieht es so aus, als würde auch sie, wie ihre großen Geschwister, die Waldorfschule besuchen, aber ob es auch wirklich dazu kommt, wir werden ja sehen….

Peter steht kurz vor dem Abschluss der Mittelschule. Hat er bereits konkrete Pläne für die Zukunft?
Peter ist momentan mitten in der Pubertät und hat so mit seinem Körper und seinen Entwicklungen mehr als genug zu tun. Da die Anforderungen der Abschlussklasse in der Waldorfschule doch auch relativ hoch sind und er nach wie vor nicht besonders gut mit Druck umgehen kann, ist noch nicht klar, ob er die Abschlussprüfung bestehen wird. Falls ja, – Peter weiß schon seit einigen Jahren, dass er definitiv Schmied werden will – wird er das erste Fachschuljahr der Oberschule für Holz, Metall, Technik und Informatik besuchen und dann mit einer Lehre beginnen.

Hält ihr es im Nachhinein für richtig, die grundsätzlichen Entscheidungen (welche Schule usw.) den Kindern zu überlassen? Wenn ihr zurückkönntet, würdet ihr nun andere Entscheidungen treffen, z. B. sofortiger Eintritt in die Waldorfschule, oder hat gerade dieses „Experimentieren“ euch und eure Kinder bestärkt darin, dass jeder seinen eigenen Weg zum „eigenen“ richtigen Zeitpunkt findet?
Wir würden alles wieder so machen, es war und ist ein ständiges Wachsen und Weiterentwickeln mit allen Höhen und Tiefen und das jeder für sich selbst und gleichzeitig auch gemeinsam als Familie. Was will man mehr?

Wenn ihr auf eure reichhaltigen Erfahrungen zurückblickt, welchen Ratschlag könnt ihr Eltern geben, die auf der Suche nach der geeigneten Methode für ihre Kinder sind?
Sich in jede Richtung informieren, versuchen einzufühlen und dann einfach ausprobieren, man merkt dann ziemlich schnell, ob man auf dem richtigen Weg ist und allein schon das Auseinandersetzen damit macht es absolut wert, diese Erfahrung zu machen, unabhängig vom Ergebnis.

Dopo l’intervista con Raffaella poco fa oggi ho un’altra intervista molto interessante da farvi leggere. La famiglia Oberhofer di Termeno/Chiusa in merito al percorso scolastico dei suoi tre figli non conosce soltanto una o due vie possibili. No, loro hanno sperimentato praticamente piú o meno tutti i percorsi possibili nella nostra piccola provincia. Scuola pubblica, scuola montessoriana, homeschooling, unschooling, scuola steineriana… In poche parole, una famiglia che conosce i punti forti e deboli di tutti questi metodi, ma che é sempre pronta ad impegnarsi ex novo con quello che al momento é necessario per il benessere dei bambini. Perché una cosa per loro era chiara fin da principio: Se vuoi stare bene e crescere bene, devi adeguare il tuo mondo alle proprie esigenze, senza rigidi limiti di qualche –ismo. L’elemento piú importante nei loro cambiamenti é sempre stato il coinvolgimento attivo dei bambini nelle scelte da fare, anche se non necessariamente sono sempre state scelte condivise dai genitori…

Cominciamo dall’inizio della vostra storia. Peter, ora quasi 15 anni, ha frequentato la scuola materna nel vostro paese, e poi la scuola elementare – un percorso tradizionale, normale diciamo. Quali problemi sono emersi poi che vi hanno portato a cercare un’altra soluzione per lui?
Peter è sempre stato un ragazzo molto sveglio, che ha sempre voluto e ha anche avuto la necessitá di essere in movimento. All’asilo é andato abbastanza bene, poi é stato iscritto alla scuola elementare e, nonostante avesse iniziato a frequentarla un’anno piú tardi (a 7 anni), si sono subito create situazioni problematiche: per lui era una vera tortura, contro la sua natura, dover stare seduto fermo per ore,  fare i compiti, anche il cambio delle materie da un’ora all’altra per lui creava disturbi di concentrazione e attenzione. Anche se in realtà è un ragazzo molto intelligente ed è stato in grado di apprendere i contenuti in fretta, per lui sarebbe stato molto importante poter lavorare secondo il proprio ritmo, cosa che in una scuola tradizionale é difficilmente o solo in piccola parte attuabile. Cosí era costantemente lacerato tra recuperare le cose che durante la lezione non è stata in grado di svolgere perché non gli era stato possibile concentrarsi abbastanza, tra l’annioarsi da una parte e il dare fastidio agli altri come conseguenza; quando riusciva a concentrarsi capiva e concludeva le cose molto piú in fretta degli altri bambini e questo creava scombussolamenti per tutta la classe. La sua insegnante di classe, che, per inciso, è stata molto aperta e propositiva di fronte a questa situazione e ha fatto tutto quello che poteva fare per concedere a Peter la libertá di apprendimento di cui aveva bisogno, dopo tre anni ci disse che secondo lei Peter era un “tipico bambino montessoriano”. Lei si era interessata un po’ di questo metodo educativo e ci suggerí di cercare la possibilitá di inserire Peter in una scuola con questa pedagogia perché Peter, cosí immaginó lei, in un ambiente strutturato in un’altra maniera avrebbe potuto svilupparsi meglio e secondo la sua natura.

Cosí siete arrivati alla scuola montessoriana, in cui Peter é entrato all’etá di 10 anni. (A proposito, é stato lí che ci siamo conosciuti, nota della red.) Perché avete vissuto questo tipo di pedagogia come “salvataggio”?  Quali elementi vi hanno particolarmente convinto? Qual è il processo di cambiamento che ha avuto luogo in voi genitori, immergendovi in questa pedagogia, e come é cambiata la vita familiare con il cambiamento di situazione scolastica? Proprio quando avevamo deciso di cercare un’altenativa come suggerito dalla maestra, improvvisamente abbiamo trovato un volantino che invitava alla “giornata delle porte aperte” di una scuola montessoriana in un vicino paese. (Puro caso? Il caso non esiste…) Non ne avevamo mai sentito parlare e subito abbiamo partecipato a questa occasione. Sia noi che Peter siamo stati immediatamente molto colpiti dall’energia che ha prevalso là, dalla struttura e dai materiali didattici presentati. La cosa che abbiamo notato subito era che Peter, che di solito in una situazione nuova reagiva in modo eccitato e inquieto, invece si é comportato in modo molto tranquillo e rilassato. Tornando a casa in macchina, era molto silenzioso e dopo un po’ ha detto che gli piacerebbe andare a scuola qui, se fosse possibile. Ecco, fra questa sua scelta e le nostre impressioni della scuola, la decisione era giá stata presa…

Anche la figlia Anja, ora 10 anni, ha poi frequentato questa scuola. Ha iniziato a 5 anni, praticamente all’etá in cui normalmente i bambini frequentano la scuola materna. Come sono andati questi anni, quali sono stati i cambiamenti positivi, e quali sono stati i momenti negativi di questa esperienza?
All’epoca Anja frequentava la scuola materna nel nostro paese e le piaceva molto. Dopo aver sentito parlare da Peter in modo cosí entusiasmante della scuola, anche lei voleva andarci. Anche se aveva solo 5 anni abbiamo deciso di farla provare, visto che c’erano anche altri bambini piú o meno della sua etá. Infatti Anja ha subito trovato un’amica con cui ha passato il tempo quasi tutto il giorno. Lei era molto felice e si sentiva molto bene, a suo agio.

Perché in primavera 2008 avete deciso di togliere i bambini dalla scuola e di iniziare con l’homeschooling? Dove avete trovato il coraggio di fare questo passo e come sono state le prime esperienze? Purtroppo la scuola montessoriana era gestita unicamente da un’associazione di genitori, vale a dire che doveva essere finanziata e organizzata effettivamente dalle famiglie. Con il passare degli anni e l’inizio della crisi economica  vennero iscritti sempre meno bambini nuovi, mentre alcune famiglie si erano ritirate. L’onere economico era sempre piú difficile da affrontare e alla fine la scuola ha dovuto chiudere i cancelli per sempre.Ed eccoci di fronte alla domanda: che fare ora, tornare alla scuola pubblica? Questa non era un’opzione per noi. Abbiamo cercato freneticamente altre scuole alternative, ma o non erano pronte a prendere bambini che non avessero iniziato il ciclo scolastico da loro, oppure le distanze erano troppo grandi. Di homeschooling avevamo soltanto sentito che esisteva – ma, potevamo farlo, era legale, saremmo stati in grado, lo volevamo fare davvero? È stato un periodo molto difficile per tutta la famiglia, le abbiamo pensate tutte, ci siamo informati anche attraverso internet sulle esperienze di altri homeschoolers, abbiamo cercato di capire bene la situazione giuridica, ne abbiamo discusso tantissimo con i bambini, finché abbiamo deciso tutti insieme: Sí, ci proviamo!
Così abbiamo iniziato. Per prima cosa ci siamo immersi nei progammi di apprendimento, abbiamo organizzato materiale didattico, libri di scuola, abbiamo stampato moltissimo materiale da internet eccetera. La nostra scuola familiare é iniziata! Il nuovo ritmo di famiglia ci piaceva molto: non avere piú nessuna fretta di alzarsi la mattina per riuscire a prendere il scuolabus, fare colazione in pace… In base agli interessi dei bambini abbiamo realizzato diversi contenuti per le varie materie, sempre con attenzione alle pedagogia montessoriana. Naturalmente non ogni giornata procedeva in modo ottimale, sia noi che i bambini eravamo sempre in cerca di capire dove stavano i limiti e le sfide, visto che per la prima volta passavamo tutta la giornata insieme, questo all’inizio é un grande cambiamento per ognuno. Peró é stata un’occasione unica e meravigliosa per conoscerci meglio…

Nell’autunno del vostro primo anno di homeschooling improvvisamente vi si é presentata l’occasione di passare alcuni mesi dall’altra parte del mondo, in Australia. Nel frattempo, la terza figlia Maja aveva compiuto 3 anni; lei fin dalla nascita é stata una vera homeschooler, conosceva la parola “scuola materna” solo da quello che raccontavano gli altri. Com’é stata questa esperienza australiana, durante la quale é prevalso il ‘metodo unschooling’?
Abbiamo passato due mesi e mezzo in Australia, per tutto il tempo giravamo con un auto a noleggio: per alcuni giorni si andava da un posto all’altro, poi in alternanza stavamo 1-2 settimane in diverse fattorie con agricoltura biologica, dove abbiamo dato una mano nei lavori in cambio di vitto e alloggio.  Questa è stata un’esperienza meravigliosa per noi e anche per i bambini che avrebbero voluto rimanere lí a fare questa vita per sempre… Noi adulti prima di partire avevamo preso lezioni d’inglese con un’insegnante privata, i bambini invece praticamente non conoscevano l’inglese ma questo non rappresentava nessun problema! I bambini sono meravigliosamente semplici e con mani e piedi sono riusciti a communicare con i bambini australiani… Peter ha anche imparato un po’ l’inglese in questa occasione. Anja preferiva rimanere in ascolto. Per quanto riguarda Maja, pensavamo che a lei della lingua non importasse nulla, ma verso la fine del nostro viaggio ci ha sorpresi rispondendo in tedesco a delle domande poste in inglese, significava che comunque era in grado di capire!

Poco dopo il vostro ritorno dal paese dei canguri, a febbraio, avete constatato che vi attendevano gli impegni burocratici per homeschoolers, siete tornati da uno stile di vita molto libero improvvisamente nel bel mezzo della questione di esami di idoneitá, sorveglianza sul diritto di istruzione, programmi scolastici da svolgere, relazioni da consegnare… Come avete reagito voi, e come i bambini?
Per prima cosa abbiamo pensato di rifiutare semplicemente di svolgere questi esami, ma dopo alcune discussioni abbiamo capito che la direzione scolastica intendeva in ogni caso di insistere su questo punto. Cosí ci siamo tormentati con molte domande: la direzione scolastica ci accoglierá con simpatia oppure vorrá dimostrare che siamo degli irresponsabili? Ce la faremo in questi pochi mesi a preparare i bambini per gli esami? Lo vogliamo fare davvero o sarebbe meglio trovare un’insegnante privata che si occupa di questo? I bambini non riuscivano ad immaginare cosa potesse significare fare un esame di idoneitá in tutte le materie, ma intuitivamente hanno detto che non avrebbero voluto fare questi test…


Poi , all’ultimo momento, un’altra decisione importante: l’ingresso nella scuola Waldorf. Cosa è stato fondamentale per questo passo? Quali sono le vostre esperienze?

In realtà nel frattempo avevamo deciso di affrontare i test di idoneitá richiesti dalla scuola con la calma e la tranquillitá maggiormente possibili. Vale a dire: dare una mano ai bambini a prepararsi per gli esami ma senza l’urgenza di farcela ad ogni costo. Per noi non era importante se la scuola avesse dato una valutazione positiva o negativa, casomai avrebbero detto che i bambini dovevano “ripetere” la classe, e noi eravamo decisi a continuare con l’homeschooling a modo nostro…
Ma poi tutto cambió. Da quando eravamo tornati dall’Australia, Peter mostrava sempre piú difficoltá a trovare la motivazione per studiare. Ne parlavamo spesso per capire dove aiutarlo e in quale modo. Gli abbiamo detto che comunque in una direzione o nell’altra doveva decidere cosa fare: homeschooling? scuola? insegnante privato? qualsiasi cosa ma non potevamo permettergli di stare semplicemente a casa a “non fare niente”. E un bel giorno lui ha dichiarato che vorrebbe frequentare una scuola steineriana! Questo era un piccolo shock per noi. Per prima cosa perché ci eravamo abituati all’idea di proseguire con l’homeschooling, per seconda cosa perché la scuola steineriana piú vicina era a 70-80 km da casa nostra. Inoltre eravamo a metá aprile e Peter insisteva per iscriversi subito e iniziare subito con la frequentazione della seconda media…Allora ci siamo informati, e che fortuna: sí, la scuola steineriana di Bressanone dopo un primo incontro era pronta a iscriverlo subito! Cosí dai primi di maggio Peter ha iniziato a frequentare la settima classe. Questo significava per lui di doversi alzare ogni giorno alle cinque e mezza, andare in stazione, prendere il treno delle sei e un quarto e, visto che in tre pomeriggi c’era lezione, tornare a casa solo verso le 18, fare i compiti (spesso fino alle 11 di sera) ecc. A parte il lungo viaggio a scuola e di ritorno, queste sei settimane fino all’inizio delle vacanze d’estate erano in ogni senso molto dure per Peter. Ma lui aveva deciso di voler fare questo e con una certa testardaggine trovó l’energia per farlo!Ovviamente dopo un po’ anche Anja si incuriosí. Decise di fare qualche giorno di prova nella scuola steineriana e poi a continuare la sua carriera scolastica qui, a settambre. (La famiglia, per fortuna, durante l’estate trovó l’occasione di cambiare casa e di andare ad abitare in una cittadina vicino alla scuola, n. d. red.)
Ed eccoci qui, noi genitori montessoriani, con i nostri bambini steineriani! Noi siamo tuttora convinti della pedagogia montessoriana, ma i nostri figli hanno deciso diversamente e cosí all’inizio siamo stati piú noi a doverci adeguare al cambiamento. Sí, la pegadogia Waldorf é molto simpatica, ma anche molto diversa. Ma i bambini si sono adeguati subito, hanno trovato amici in poco tempo, e cosí ancora una volta noi genitori abbiamo capito che in prima linea sono i loro bisogni, le loro necessitá, a dover essere al centro della nostra attanzione… E se i nostri figli stanno bene, allora stiamo bene anche noi!

Maja, che ora ha quattro anni, all’inizio non voleva sentire nulla della scuola materna steineriana, nonostante le ore di prova le siano piaciute. Come proseguirá il suo percorso educativo?Maja durante l’estate del nostro trasloco e cambiamento era profondamente convinta di frequentare, da settembre, la scuola materna steineriana. Noi non ne eravamo tanto convinti, ma eravano d’accordo di farla provare e poi si vedrá. Infatti: nonostante il suo gruppo fosse abbastanza piccolo (12 bambini), le attivitá e il ritmo da scuola materna per lei erano troppo, e dopo alcuni giorni di prova ha voluto rimanere a casa. Poi, nei mesi fino al periodo di Natale, ha fatto grandi passi nello sviluppo in ogni senso. Anche se avrebbe potuto ancora rimanere a casa se fosse stato per noi, improvvisamente lei ha chiesto di provare di nuovo ad andare alla scuola materna. Cosí a gennaio abbiamo deciso di portarla lí qualche giorno ogni settimana, per agevolare l’inserimento lento. Ma lei ha insistito di voler fare una full immersion e infatti da quel giorno frequenta la scuola materna tutti i giorni fino a mezzogiorno. Le piace moltissimo e non ha presentato nessun problema di inserimento.
Per quanto riguarda il suo futuro percorso scolastico: al momento sembrerebbe che continuerá con il percorso Waldorf come i suoi fratelli, ma staremo a vedere, non si sa mai le cose come si sviluppano…

Peter fra poco concluderá la scuola media. Ha gia´dei progetti concreti per il suo futuro?
Peter è attualmente nel mezzo della pubertà e quindi é molto occupato con il sviluppo del suo corpo, del suo carattere e queste cose. Poiché il livello di studio dell’ultima classe nella scuola steineriana é molto elevato e Peter comunque presenta qualche problema nell’affrontare pressione e stress, non é ancora chiaro se passerá all’esame di terza media.  Se sí – Peter da alcuni anni sa che assolutamente vuole diventare fabbro – frequenterá l’anno formativo della scuola superiore professionale nella categoria legno, metallo, ingegneria e informatica; e poi potrá iniziare a fare l’apprendista da un fabbro.


Guardando indietro nel passato, secondo voi era giusto lasciare scegliere ai bambini il percorso scolastico? Se potreste tornare indietro, le vostre decisioni sarebbero diverse, tipo iniziare subito con la scuola steineriana?
Faremmo tutto di nuovo in questo modo. È stato ed é ancora una continua crescita, una continua evoluzione: la ricerca, lo sviluppo individuale, voler capire cosa é giusto in questo momento, per ognuno di noi e anche per tutti noi insieme come famiglia. Cosa si puó volere di piú?


Quali consigli potete dare ai genitori che sono in cerca di un metodo adatto per i loro figli?

Informatevi in ogni direzione possibile, cercate di sentire se potrebbe essere la cosa giusta, e provate direttamente: solo provando si riesce a capire (e anche abbastanza in fretta) se si é sulla strada giusta, e giá il confronto con le varie possibilitá ed alternative merita assolutamente di fare questa esperienza, a prescindere dal risultato.

4 Antworten zu Buntglas Interview: „Weil es um ihre Bedürfnisse geht, nicht um unsere…“ *** „Perché si tratta delle loro esigenze, non delle nostre…“

  1. Flavia sagt:

    Che bella intervista, molto interessante. Come immeginerai mi ritrovo molto nelle loro parole. Mi chiedevo ( non mi prendere per matta ! ) ma è possibile sapere presso quali fattorie sono stati in Australia, come sono riusciti ad entrare in contatto con loro …. sai la mia immaginazione ha cominciato a galoppare🙂 …

  2. Rosalba sagt:

    Di tutta l’intervista mi colpisce la serena fiducia dei genitori e la capacità di cercare la soluzione migliore agendo con cuore e sentimento, nel rispetto pieno delle emozioni dei bambini.
    Credo che questo manca molto in tante esperienze sclastiche fallimentari. Si fallisce perchè crediamo che la crescita, che l’apprendimento avvengono secondo tappe uaguali per tutti, si fallisce perchè ci si lascia prendere dalla fretta e dall’ansia, perchè si pensa che si apprende solo tramite lo studio. Invece imparariamo semplicemente vivendo. E quando qualcosa non ci piace dovremmo avere il coraggio di tirarcene fuori.

    Se tornassi indietro non manderei più mia figlia in una scuola media o per lo meno la sceglierei con molta più cura e troverei il coraggio di levarla dalla scuola. E‘ stata un esperienza orribile che ha rischiato di compromettere la sua passione e la voglia di imparare. Solo più tardi e con tanta pazienza siamo riusciti a riconquistarla al „sapere“. Abbiamo sofferto molto in quel periodo sia lei,che io e il babbo.

    Un caro saluto

  3. […] Originale:  Buntglas Interview: “Weil es um ihre Bedürfnisse geht, nicht um … Articoli correlati: Buntglas Interview: How to become a Learning Companion « […]

  4. Hallo liebe Oberhofers, E.und D.!

    Danke fuer das interessante Interview! Ich freu mich zu hoeren es geht Euch gut! Danke, dass Ihr Eure Erfahrungen teilt um auch anderen Familien Mut zu machen, ihren eigenen Weg zu gehen!

    Ich komme im Sommer wieder, Sybille wird wieder ein Treffen organisieren, und ich hoffe sehr Euch wiederzusehen!

    Carmen

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