Ants in Art. Or is it Geography?

14. April 2010

Nach dem Ameisenlöwen nun die Ameisen? Nein, nicht wirklich. Aber es lag nahe, den Kindern in diesem Zusammenhang dieses Bild von Emilio Isgró zu zeigen, „Fratelli d’Italia“ (so lauten auch die ersten Worte der italienischen Hymne).
Dopo il formicaleone ora le formiche? No, non esageriamo. Peró mi é sembrato un buon momento di far conoscere ai ragazzi quest’opera d’arte di Emilio Isgró, „Fratelli d’Italia“.

„Cool! Machen wir das auch, ja?“
Zuerst haben wir das Werk besprochen. Weshalb Ameisen? frage ich. –  Vielleicht wollte der Künstler auf die fleißigen und arbeitsamen Menschen aufmerksam machen, die allen Widrigkeiten zum Trotz (von Mafia bis hin zu Du-weißt-schon-was) ihr Bestes geben. Jeder tut, was er kann, für das gemeinsame Wohl. – Schöne Interpretation!
„Che forte! Lo facciamo anche noi, sí?“
Prima ho chiesto loro cosa ne pensavano delle formiche. Forse, hanno risposto, l’artista voleva fare un richiamo a tutte le persone brave e che si impegnano e lavorano nonostante i problemi dell’Italia, dalla mafia a tutto-quello-che-qui-non-dico. Insomma ognuno fa cosa puó, come le formiche, per il bene della comunitá. – Bella interpretazione positiva!

Gut. Also die Konturen von Italien abpausen und dann mit Ameisen ausfüllen. Es war mein Vorschlag, den Ameisen in den Regionen mit Autonomiestatut eine andere Farbe zu geben. Leider hat Sandros roter Stift in Sardinien und Sizilien etwas gekleckst.
Bene. Dunque prendere le conture dell’Italia e disegnare tante formichine. È stata mia la proposta di dare un altro colore alle formiche nelle regioni a statuto speciale di autonomia. Purtroppo la penna rossa di Sandro in Sardegna e Sicilia ha avuto due piccoli incidenti.

Ich hoffe nun, dass nicht politische Polemiken ausbrechen. Ich teile offiziell und ausdrücklich mit, dass die Idee, in Rom einen hinterhältigen Ameisenlöwen einzufügen der es auf die fleißigen Ameisen abgesehen hat, von John stammt, und nicht von mir!, und von Sandro begeistert übernommen wurde. Tatsache ist, dass wir nicht so sehr hinter dem Mond leben, dass die Kinder nicht mitbekommen, was rundherum geschieht. Sie lesen ab und zu Zeitung und hören oft Diskussionen oder Nachrichten aus dem Radio. Es ist also wirklich nicht meine Schuld, wenn sie Du-weißt-schon-Wen mit einem Ameisenlöwen vergleichen. Ich möchte wirklich unterstreichen, dass ich trotz meiner persönlichen politischen Gesinnung (heute morgen bei einer Life-Zuschaltung zu einer Sendung über Homeschooling von Radio Cittá Futura wurde ich nach meiner Parteizugehörigkeit gefragt) die Meinungsfreiheit meiner Kinder vor allem stelle. Sollten ihre Ansichten ähnlich sein wie meine, so ist das auf keine Indoktrination oder Manipulaton zurückzuführen!

Ora spero che non saltino fuori delle polemiche politiche. Dico qui ufficialmente che l’idea di disegnare un cattivo formicaleone a Roma, che vuole divorare le povere formiche, é stata di John e non mia!, ed é stata copiata con entusiasmo da Sandro. Il fatto é che non viviamo in una campana di vetro: intendo dire, i ragazzi leggono ogni tanto un quotidiano e ascoltano molte discussioni e informazioni alla radio, e perció davvero non é colpa mia se loro mettono Tu-sai-chi sul livello di un formicaleone. Nonostante la mia personale posizione politica (che mi é stata chiesta anche in un’intervista sull’homeschooling stamattina in diretta su Radio Cittá Futura) ho sempre messo la libertá di opinione di tutti, e ovviamente anche dei miei figli, prima di tutto. Se ora il loro punto di vista é simile al mio, giuro che non é il risultato di manipulazione o indottrinamento!


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